Sicherheit, Ordnung und ein gepflegtes Stadtbild

Immer weniger Menschen nehmen es genau mit dem Einhalten der Regeln in unserem Gemeinwesen und entsorgen Dosen, Zigarettenkippen, leere Flaschen und Hundekotbeutel und immer öfter auch ganze Ansammlungen von Haus- und Sperrmüll an Straßenrändern, auf Parkplätzen und in Grünanlagen, parken Rad- und Gehwege rücksichtslos zu oder leben ihren Vandalismus in öffentlichen Anlagen, in Parks und an Schulen aus.

Die SPD betrachtet diese Entwicklung im gesamten Frechener Stadtgebiet mit großer Sorge und hat deshalb im Rat der Stadt eine Sicherheits- und Sauberkeitsstrategie beantragt. Es muss mehr getan werden, als ein paar neue Müllbehälter in der Fußgängerzone aufzustellen und wenige Halbtagsstellen im Ordnungsamt zu schaffen.

Damit Frechen wieder sauber und sicher wird, brauchen wir umfangreiche Maßnahmen, die die Bevölkerung nachhaltig dazu anhalten, die Regeln unseres Gemeinwesens zu achten. Die nötige Gesamtstrategie besteht aus: Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung und Einbeziehung der Bevölkerung und der Gewerbetreibenden in ein Konzept zur Müllvermeidung sowie eine Strategie für Sicherheit im öffentlichen Raum.

Das Ziel „Sauberes und sicheres Frechen“ erreichen wir nur, wenn wir unsere Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema gewinnen. Dazu brauchen wir eine breit angelegte Kampagne, die gemeinsam mit dem Stadtbetrieb, der für die Stadtreinigung zuständig ist, in die Öffentlichkeit getragen wird. Nicht zuletzt bedarf es auch einer starken Präsenz des Ordnungsdienstes im Erscheinungsbild der Stadt, mehr Personal für den Außendienst und der Ahndung mit Ordnungs- und Bußgeldern. Vor allem in den Abendstunden und am Wochenende brauchen wir einen Ordnungsdienst, der in seinem Erscheinungsbild, seinem Auftreten und seiner Ausrüstung Autorität ausstrahlt, um Konfliktsituationen im öffentlichen Raum robust und souverän lösen zu können. 

Die Stadt muss aber auch Vorbild sein. In einem gepflegten Stadtbild ist kein Platz für verwitterte Betonkübel mit vertrockneten Pflanzen. Und auch unter Wassermangel leidende junge Bäume im Stadtgebiet müssen ein Relikt der Vergangenheit sein.