Strukturwandel


In Frechen werden durch den Ausstieg aus der Braunkohlenutzung in den nächsten Jahren schätzungsweise 1000 Arbeitsplätze verlorengehen (die Zulieferbetriebe nicht mit gerechnet). Dies hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf die betroffenen Familien, sondern auch für die Stadt Frechen führt dies zu einem Einnahmeverlust in erheblichem Umfang. Es muss also dringend daran gearbeitet werden, tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Die Veränderung wird so tiefgreifend sein, dass es nicht reichen wird, lediglich die wegfallenden Arbeitsplätze zu kompensieren und ansonsten alles beim Alten zu belassen. Wir müssen diesen Prozess aktiv und nachhaltig gestalten, denn es geht um eine lebenswerte Zukunft für die Menschen, die hier leben und arbeiten.

Ein Branchenmix in den in der Entwicklung befindlichen Gewerbeflächen garantiert qualifizierte Arbeitsplätze und stabile Steuereinnahmen.

Die Stadt Frechen muss in den nächsten Jahren eine Reihe eigener Gewerbeflächen entwickeln. Diese werden helfen, Unternehmen am Standort zu halten.

Nur durch eine optimal aufgestellte städtische Wirtschaftsförderung wird es gelingen, die Fördermittel zum Strukturwandel abzurufen.

Die aktuell unter Bergrecht stehenden Flächen am Wachtberg und in Grefrath müssen gemeinsam mit dem Eigentümer weiterentwickelt werden.