Wirtschaft und Arbeit

Zentral für unser Wohlergehen sind gesunde und vielfältige Wirtschaftsbetriebe sowie gut bezahlte Arbeitsplätze. Sie sorgen auch für Kaufkraft und Steuereinnahmen. Das Flächenangebot zur Ansiedlung neuer Unternehmen ist heute ausgereizt und die Stadt benötigt dringend weitere Gewerbeflächen. Um zukünftig gut aufgestellt zu sein, brauchen wir einen Branchenmix sowie eine effiziente Wirtschaftsförderung, um weitere Strukturbrüche, wie z.B. den Wegfall der Steinzeugindustrie, auszugleichen. 

Es darf nicht nur lokal gedacht werden, die Stadt muss eine regionale Zusammenarbeit suchen und sich mit den Nachbarkommunen und dem Rhein-Erft-Kreis vernetzen. 

Ansiedlung von Handel und Gewerbe

Der Ausstieg aus der Braunkohle wird sich direkt auf die Arbeitsplätze in unserer Stadt auswirken. Daher ist die Politik der SPD Frechen darauf ausgerichtet, neue Arbeitsplätze in unserer Stadt zu schaffen. Hierzu wird es erforderlich sein, bestehende und neu zu schaffende Gewerbeflächen zu entwickeln und Unternehmen in unserer Stadt anzusiedeln. 

Branchenmix und hochwertige Arbeitsplätze

Hierbei geht es nicht nur um Start-Ups z.B. aus der IT-Branche, vielmehr ist ein Branchenmix gefordert, der auch Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe, in Handel, Dienstleistung und Industrie vorsieht. 

Wirtschaftsförderung

Für die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen wollen wir die im Rahmen des Braunkohleausstiegs zu verteilenden Fördergelder einsetzen. Damit dies gelingt, muss Frechen in den Gremien vertreten sein, in denen über die Verwendung der Gelder beraten wird. Da die Förderung sich über Jahre erstreckt ist hierbei ein strategisches Handeln von zentraler Bedeutung, denn nur so ist eine behutsame Wandlung der Arbeitswelt in Frechen möglich. So können wir die Einschnitte des Strukturwandels abfedern und für die Menschen in Frechen neue, nachhaltige Lebensperspektiven eröffnen.

Infrastruktur und schnelles Internet

In Ermangelung eigener Gewerbeflächen ist die Nachentwicklung und das Recycling von Gewerbeflächen zwingend erforderlich. Hierbei muss auch in die Verkehrsinfrastruktur investiert werden.

Deutschland hinkt beim Ausbau des digitalen Netzes hinterher, so auch Frechen. Der Wirtschaftsstandort Frechen muss sich im europäischen und im globalen Wettbewerb behaupten. Damit dies gelingt, setzen wir auf den Wettbewerb der Anbieter bei Ausbau der Netzanbindung in Bezug auf Qualität, Umfang und schneller Umsetzung. Hiervon sollen auch private Netzanschlüsse in allen Stadtteilen profitieren, denn das Thema Homeoffice wird in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen.